Anerkennung des Wassers als Menschenrecht

Im Rahmen der Anerkennung der Menschenrechte in der Verfassung ist das Menschenrecht auf Wasser in der Schweiz auf Bundesebene verankert. Die verantwortlichen Stellen und Personen der Stadt, Gemeinde oder Institution sind sich bewusst, wie sie zur Respektierung des Rechts auf Wasser beitragen und unterstützen sich gegenseitig in der Umsetzung.

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Wasserdienstleistungen bleiben in der öffentlichen Hand

In der Schweiz besteht bereits seit langem die öffentliche Kontrolle über die Wasserversorgung. Diese politische und institutionelle Erfahrungen und die privilegierte Position in der Welt legitimiert und verpflichtet die Schweiz dazu, Erfahrungen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit offen auszutauschen und sich für internationale institutionelle Regelungen und deren Vollzug einzusetzen.  

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Leitungswasser anstelle von Flaschenwasser trinken

Interne Betriebsstrukturen, Dienstleistungen und  Veranstaltungen nutzen, wo immer möglich, Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung. Blue Communities verzichten auf transportiertes Wasser in Flaschen, soweit dies auch langfristig nicht unverhältnismässig ist. So wird an internen Veranstaltungen neben allenfalls verfügbarem Flaschenwasser stets Hahnenwasser als Alternative angeboten.

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Eine Blue Community pflegt öffentliche Partnerschaften mit internationalen Partnern

Eine Blue Community setzt sich auch auf internationaler Ebene für das Recht auf Wasser ein. Sie pflegt langfristige Partnerschaften mit Städten, Gemeinden oder Institutionen im Ausland. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wird über die Dachorganisation "Blue Community" gefördert, indem diese die Vernetzung und Unterstützung mit Fachstellen und -personen gewährleistet.

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Blue Communities

blue community - Wasser als Menschenrecht

News

Save-the-dates: Veranstaltungen zum UNO-Weltwassertag 2021 in Zürich

Unter dem Motto "Valuing water" oder "Wasser wertschätzen" findet am 22. März 2021 der Weltwassertag der Vereinten Nationen statt. In Zürich entsteht um diesen internationalen Tag gleich eine ganze Wasserwoche, um auf die Bedeutung von Wasser hinzuweisen und daran zu erinnern, dass der Zugang zu sauberem Wasser nach wie vor keine Selbstverständlichkeit ist. Blue Community Schweiz und die Mitglieder der Zürcher Initiativgruppe Zürich organisieren aus diesem Anlass zwei Veranstaltungen und zeigen die Ausstellung "Wasser - ein Menschenrecht" in der Zürcher Wasserkirche. Zudem finden zahlreiche weitere Veranstaltungen rund um das Thema statt - von historisch hintergründig bis zu genussvoll kulinarisch.

 

 

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Politischer Abendgottesdienst zum Thema Wasser

"Die Schöpfung gibt uns sauberes Wasser - für die Verschmutzung werden unsere Steuergelder gebraucht",  unter diesem Titel findet der politische Abendgottesdienst von Freitag, 8. Januar in Zürich statt. Als Gast wird Franziska Herren, Initiantin der Initiative für sauberes Trinkwasser, mitwirken.

Die Veranstaltung kann wird live übertragen. Hier geht es zum Livestream.

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Abgesagt: Ausstellung "Wasser - ein Menschenrecht" in Zollikofen

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen des Bundesrates zur Einschränkung der Pandemie kann die Ausstellung "Wasser - ein Menschenrecht" nicht wie geplant in Zollikofen gezeigt werden. Die Ausstellung sowie die Rahmenveranstaltungen in der Zeit vom 8. Januar bis zum 6. Februar finden nicht statt. Einzige Ausnahme bildet am 27. Januar der Kinder-Nachmittag "Rund ums Wasser". Information und Anmeldung

Die Ausstellung "Wasser - ein Menschenrecht" wird voraussichtlich vom Freitag, 23. April bis Freitag, 21. Mai 2021 in Zollikofen gezeigt.

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Arte-Doku: Unser Wasser - faszinierende Wasserwelten

In der Mediathek des Fernsehsenders Arte befindet sich aktuell eine eindrückliche Dokureihe zum Thema Wasser. Die Reihe "Unser Wasser - Faszinierende Wasserwelten" ist noch bis am 26. Januar abrufbar.

1) Geschenk der Natur

2) Das Werk der Menschen

3) Auf dem Trockenen

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Tag der Menschenrechte

Jedes Jahr dient der 10. Dezember zur Erinnerung an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden ist. Das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Anlagen ist sehr viel jünger; eine entsprechende Resolution wurde erst vor zehn Jahren verfasst. Kurz vor Amtsende hat Léo Heller, UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Wasser von 2014 bis 2020, an einem Podium über die Bedeutung dieses Rechts im Rahmen der globalen Wasserkrise diskutiert. Das Podium "Probleme - Positionen - Perspektiven" wurde u. a. von Brot für die Welt und dem World Council of Churches, ebenfalls Blue Community, organisiert.

Zum Menschrechtstag äusserte sich auch der neue Sonderbotschafter für das Recht auf Wasser. Er rief dazu auf, der zunehmenden Vermarktung des lebenswichtigen Guts Einhalt zu bieten und sich über die Bedeutung des Wassers bewusst zu werden und es entsprechen zu schätzen.

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Argumentarium zu den Wasser-Initiativen

Der Mythos des sauberen Schweizer Wassers scheint gebrochen: Die Qualität des Trinkwassers ist vor allem aufgrund von Pestizideinträgen durch die Landwirtschaft in einigen Regionen der Schweiz bedenklich. Deswegen sind im Laufe der letzten Jahre zwei Volksinitiativen entstanden, die sich der Thematik annehmen: die Initiative für sauberes Trinkwasser und die Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Beide Vorlagen zielen auf eine deutliche Reduktion des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft ab. Die Begleitgruppe von Blue Community Schweiz nimmt Stellung zum Anliegen der Initiativen und hat als Beitrag zur Diskussion ein Argumentarium erstellt.

 

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SRF-Dok: Wasserschloss Schweiz in Gefahr

Der neue Dokfilm von Michèle Sauvain räumt mit dem Mythos Wasserschloss Schweiz auf: Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Niederschlagsregime in einigen Regionen stark verändert und die Wasserressourcen sind knapp geworden. Zu den besonders betroffenen Gebieten gehören u. a. das Unterwallis und Täler in Südbünden, wie das Val Müstair. Sie müssen künftig mit mehr Trockenperioden rechnen. Wie sich die verfügbare Wassermenge im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte verändert hat und wie Betroffene auf die neuen Herausforderungen reagieren, zeigt der Film "Wasserschloss Schweiz in Gefahr". Er befindet sich aktuell in der SRF-Mediathek.

 

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Welttoilettentag: Aufruf des neuen Sonderbotschafters für das Recht auf Wasser und sanitäre Anlagen

Am 19. November ist Welttoilettentag. Der neue UNO-Sonderbotschafter für das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Anlagen, Pedro Arojo, nimmt den internationalen Tag zum Anlass, um darauf aufmerksam zu machen, dass der Zugang zu Wasser, die Benutzung von Seife und Maske sowie das Einhalten von Abständen aktuell nach wie vor die einzigen Elemente sind, um die weltweite Corona-Pandemie einzudämmen. Wer kein Wasser hat, kann sich nicht ausreichend vor Covid-19 schützen. Pedro Arojo ruft deswegen dazu auf, niemandem das Wasser abzustellen und sich dafür einzusetzen, dass alle Zugang zum existentiellen Gut und sanitären Anlagen erhalten. Hier geht es zum Kurzvideo.

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