Anerkennung des Wassers als Menschenrecht

Im Rahmen der Anerkennung der Menschenrechte in der Verfassung ist das Menschenrecht auf Wasser in der Schweiz auf Bundesebene verankert. Die verantwortlichen Stellen und Personen der Stadt, Gemeinde oder Institution sind sich bewusst, wie sie zur Respektierung des Rechts auf Wasser beitragen und unterstützen sich gegenseitig in der Umsetzung.

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Wasserdienstleistungen bleiben in der öffentlichen Hand

In der Schweiz besteht bereits seit langem die öffentliche Kontrolle über die Wasserversorgung. Diese politische und institutionelle Erfahrungen und die privilegierte Position in der Welt legitimiert und verpflichtet die Schweiz dazu, Erfahrungen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit offen auszutauschen und sich für internationale institutionelle Regelungen und deren Vollzug einzusetzen.  

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Leitungswasser anstelle von Flaschenwasser trinken

Interne Betriebsstrukturen, Dienstleistungen und  Veranstaltungen nutzen, wo immer möglich, Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung. Blue Communities verzichten auf transportiertes Wasser in Flaschen, soweit dies auch langfristig nicht unverhältnismässig ist. So wird an internen Veranstaltungen neben allenfalls verfügbarem Flaschenwasser stets Hahnenwasser als Alternative angeboten.

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Eine Blue Community pflegt öffentliche Partnerschaften mit internationalen Partnern

Eine Blue Community setzt sich auch auf internationaler Ebene für das Recht auf Wasser ein. Sie pflegt langfristige Partnerschaften mit Städten, Gemeinden oder Institutionen im Ausland. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wird über die Dachorganisation "Blue Community" gefördert, indem diese die Vernetzung und Unterstützung mit Fachstellen und -personen gewährleistet.

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Blue Communities

blue community - Wasser als Menschenrecht

News

Save the Date: Maude Barlow kommt in die Schweiz

Wir freuen uns, Sie auf zwei Veranstaltungen mit Maude Barlow hinzuweisen, die am 17. und 18. Mai 2022 in Zürich und Bern stattfinden. Maude Barlow ist Kanadierin und die Gründerin der Initiative Blue Community. Sie war massgeblich an der der Anerkennung des Menschenrechts auf Wasser und Sanitäranlagen durch die UNO beteiligt. Am 17. Mai nimmt sie an einer Podiumsveranstaltung der Universität Zürich teil. Am Mittwoch, 18. Mai, tritt sie an einer Veranstaltung im Alpinen Museum in Bern auf. Uns erwartet u. a. die spannende Geschichte der Entstehung des Menschenrechts auf Wasser. Beide Veranstaltungen beginnen um 18.30 Uhr. Weitere Informationen folgen.

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Weltwasserforum und Alternatives Weltwasserforum in Dakar

Im März 2022 finden zwei grosse, internationale Wasserkonferenzen statt. Vom 21. bis 26. März organisiert der Weltwasserrat (World Water Council) das Weltwasserforum in Dakar/Senegal. Zahlreiche Regierungen und VertreterInnen der Privatwirtschaft treffen sich, um aktuelle Wasserfragen zu diskutieren und Geschäfte abzuschliessen. Auch die offizielle Schweiz wird an dieser Veranstaltung teilnehmen. Parallel dazu findet das Alternative Weltwasserforum statt. Es versteht sich als eine ökologische und demokratische Gegenbewegung zum Weltwasserforum und wird von zivilgesellschaftlichen Bewegungen organisiert. Sein Ziel ist der Schutz des Wassers vor der privaten Vermarktung. Es versteht Wasser als kommunal verwaltete und allen Menschen gehörende Ressource. Ohne Wasser kein Leben.

 

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Weltwasserwoche 2022 im Kanton Zürich

Auch im März 2022 bieten die Zürcher Blue Communities und Gleichgesinnte um den Weltwassertag erneut eine Wasserwoche mit einer Vielzahl an verschiedenen Veranstaltungen an.  Dazu gehören Podien, Filmabende, eine Kunstinstallation sowie verschiedene Führungen in lokalen Wasserversorgungen. Die OrganisatorInnen freuen sich besonders über die Zusage von Pedro Arrojo, dem UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Wasser und sanitäre Anlagen. Er wird die Wasserwoche am Freitag, 18. März eröffnen. Die Informationen zum Programm werden zurzeit laufend aktualisiert und sind noch nicht vollständig.

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Kostenlose Ausleihe der Wasserausstellung ab Januar 2022 möglich

Die Ausstellung "Wasser- eine Menschenrecht" kann an verschiedenen Orten - in politischen Gemeinden, Kirchgemeinden und Hochschulen - in der Schweiz gezeigt werden. Die Ausleihe ist kostenlos. Helfen auch Sie mit, die Ausstellung auf Wanderschaft zu schicken und ein möglichst breites Publikum für die Anliegen der Blue Communities zu gewinnen. Ab Januar 2022 sind in der Agenda wieder einige Zeitfenster frei, an denen die Ausstellung ausgeliehen werden kann. Bei Interesse an der Ausleihe melden Sie sich via info[at]bluecommunity.ch.

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Tag der Menschenrechte - ein Adventsfenster zu Blue Community

Im Rahmen eines virtuellen Adventskalenders der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn wurde ein Video produziert, in dem unsere Initiative vorgestellt wird. Wir danken der deutschsprachigen Reformierten Kirchgemeinde Biel für ihre Mitarbeit. Das Video ist auf Vimeo frei zugänglich zum Verlinken oder Einbetten. Gerne nehmen wir auch Ihre Videos und Bilder zu Blue Community-Aktivitäten entgegen und teilen sie mit den anderen Blue Communities und der Öffentlichkeit.

Den Film finden Sie unter folgendem Link.

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World Toilet Day am 19. November  

Das vielzitierte Menschenrecht auf Wasser beinhaltet nicht nur den Zugang zu sauberem Wasser, sondern auch das damit zusammenhängende Recht auf Sanitäranlagen. Der Welttoilettentag zelebriert Toiletten und schärft das Bewusstsein für die 3,6 Milliarden Menschen, die ohne Zugang zu sicheren sanitären Einrichtungen leben. Analog zum Weltwassertag hat auch der Welttoilettentag 2021 das Motto "valuing toilets". Die Kampagne ruft dazu auf sich über den Wert von Toiletten für die menschliche Gesundheit und Würde bewusst zu werden, wie auch über weiterführende Auswirkungen fehlender Sanitärinfrastruktur: Ohne Toiletten werden Geschlechterdifferenzen, Bildung und Umwelt massgeblich beeinträchtigt.

Weitere Informationen finden Sie in englischer Sprache unter World Toilet Day.

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Diskussionsabend: Vittel – Nestlé? Wem gehört das Wasser?

Der Diskussionsabend von Attac «Vittel – Nestlé? Wem gehört das Wasser?" findet am 18. November 2021 um 18 Uhr an "Der Ort", Marktgasse 34, 2502 Biel auf französisch und deutsch statt. Anwesend sein wird Bernard Schmitt, Sprecher des Kollektiv 88 von Vittel. Im Kollektiv 88 haben sich die Verbände der Region Vittel (Frankreich) zusammengeschlossen. Sie prangern die Privatisierung des Wassers durch Nestlé an und kämpfen dafür, dass die Abfüllung von Wasser der Marke «Bonne Source» in Flaschen gestoppt wird. Damit wollen sie verhindern, dass den Einwohnern von Vittel ihr Leitungswasser durch Nestlé entzogen wird.

Mehr Informationen finden Sie unter "Details".

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Stadtrundgang zu den Nachhaltigkeitszielen

Im Jahr 2015 hat die internationale Staatengemeinschaft und die Schweiz die Sustainable Development Goals (SDGs) oder Nachhaltigkeitsziele verabschiedet. Sie dienen als Referenzrahmen, um globale Herausforderungen wie beispielsweise Armut, Hunger oder Migration zu bewältigen. Die 17 Ziele sollen einer breiten Bevölkerung bekannt gemacht werden. Dazu organisiert die Plattform Agenda 2030 und u. a. die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn einen Stadtrundgang in der Stadt Bern. Der Rundgang kann ab dem 16. November individuell und unterstützt durch eine Website oder eine App begangen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter "Details" oder auf der SDG-Walk-Webseite.

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