Anerkennung des Wassers als Menschenrecht

Im Rahmen der Anerkennung der Menschenrechte in der Verfassung ist das Menschenrecht auf Wasser in der Schweiz auf Bundesebene verankert. Die verantwortlichen Stellen und Personen der Stadt, Gemeinde oder Institution sind sich bewusst, wie sie zur Respektierung des Rechts auf Wasser beitragen und unterstützen sich gegenseitig in der Umsetzung.

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Wasserdienstleistungen bleiben in der öffentlichen Hand

In der Schweiz besteht bereits seit langem die öffentliche Kontrolle über die Wasserversorgung. Diese politische und institutionelle Erfahrungen und die privilegierte Position in der Welt legitimiert und verpflichtet die Schweiz dazu, Erfahrungen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit offen auszutauschen und sich für internationale institutionelle Regelungen und deren Vollzug einzusetzen.  

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Leitungswasser anstelle von Flaschenwasser trinken

Interne Betriebsstrukturen, Dienstleistungen und  Veranstaltungen nutzen, wo immer möglich, Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung. Blue Communities verzichten auf transportiertes Wasser in Flaschen, soweit dies auch langfristig nicht unverhältnismässig ist. So wird an internen Veranstaltungen neben allenfalls verfügbarem Flaschenwasser stets Hahnenwasser als Alternative angeboten.

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Eine Blue Community pflegt öffentliche Partnerschaften mit internationalen Partnern

Eine Blue Community setzt sich auch auf internationaler Ebene für das Recht auf Wasser ein. Sie pflegt langfristige Partnerschaften mit Städten, Gemeinden oder Institutionen im Ausland. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wird über die Dachorganisation "Blue Community" gefördert, indem diese die Vernetzung und Unterstützung mit Fachstellen und -personen gewährleistet.

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Blue Communities

blue community - Wasser als Menschenrecht

News

Jahrestreffen für kirchliche Blue Communities am 20. Oktober

Unter den über 30 Schweizer Blue Communities befinden sich viele Kirchgemeinden und weitere kirchliche Institutionen. Am Mittwoch, 20. Oktober 2021 laden wir die kirchlichen Blue Community-Akteur*innen in Bern zu einem Austausch über bestärkende Erlebnisse, Herausforderungen und zukünftige gemeinsame Aktivitäten ein.

Das Jahrestreffen findet im Kirchgemeindehaus der

Französischen Kirche in Bern, an der Predigergasse 3, statt und beginnt um 17:30 Uhr. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und bitten um Anmeldung bis am 11. Oktober.

Weitere Informationen können der Einladung entnommen werden.

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Vortrag von Dr. Klaus Lanz: "Wie knapp wird in der Schweiz das Wasser?"

Die Schweiz wird als Wasserschloss Europas bezeichnet. Doch wie steht es um unsere Wasserversorgung, wenn die Temperaturen steigen, die Niederschläge aber sinken? Und wie sauber ist unser Wasser? Diese Fragen stehen im Zentrum eines Vortragsabends mit Dr. Klaus Lanz, Leiter des Instituts "International Water Affairs", der in der reformierten Kirche Veltheim (ZH) stattfindet.

Im Rahmen des Schöpfungsmonats hat diese Kirchgemeinde ihr Programm dem Element Wasser gewidmet, so findet ebenfalls ein Filmabend am Freitag, 10. September statt. Weitere Informationen zum Programm können dem Flyer entnommen werden.

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1st Swiss Water & Climate Forum

Der Klimawandel macht sich auch in der Schweiz bemerkbar und nimmt Einfluss auf die Verfügbarkeit von Wasser. Wie kann der Zugang zu Wasser in adäquater Menge und Qualität am richtigen Ort und zum gewünschten Zeitpunkt jetzt und in Zukunft sichergestellt werden? Diese Frage steht im Zentrum des ersten Swiss Water & Climate Forums. An der zweitägigen Veranstaltung werden nicht nur regionale Herausforderungen diskutiert, sondern in Gruppen auch konkrete Lösungen gesucht. Ab sofort ist die Anmeldung zum Swiss Water & Climate Forum möglich.  

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Ökumenische Feier: Die Aare - ein bedrohtes Paradies

Am 1. September, dem Schöpfungstag, widmet sich eine ökumenische Feier in Bern dem Element Wasser in Zeiten des Klimawandels. In Bern ist die Aare Lebensader für Mensch und Tier, doch ist dieses Paradies angesichts klimatischer Veränderungen bedroht? Diese und weitere Fragen werden mit Bernhard Gyger, Geschäftsführer Wasserverbund Region Bern, diskutiert. Liturgisch und musikalisch umrahmt, lädt die Feier ein sich über die Wichtigkeit und das zukünftige Bestehen der Lebensader bewusst zu werden.

Ort: christkatholische Kirche St. Peter und Paul, Rathausgasse 2, 3011 Bern

Zeit: 18:30 mit anschliessendem Apéro

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Schöpfungszeit: Damit Ströme lebendigen Wassers fliessen

Das Motto der diesjährigen Schöpfungszeit widmet sich dem lebensspendenden Element Wasser. Die Schöpfungszeit wird vom 1. September bis 4. Oktober interkonfessionell und international von verschiedensten Kirchen begangen. Während dieser Zeit soll die Bewahrung der Schöpfung, und damit ökologische Anliegen und nachhaltige Lebensweisen, im Zentrum der kirchlichen Aktivitäten stehen. Dieses Jahr widmen die Kirchen Österreichs, Deutschlands und der Schweiz die Schöpfungszeit dem wertvollen Gut Wasser. Damit auch in Zukunft Wasser in Strömen fliessen kann, müssen wir gemeinsam unsere Verhaltensweisen überdenken.

Auf der Website von "oeku Kirchen für die Umwelt" sind Materialien für Kirchgemeinden sowie eine Auflistung von Veranstaltungen im Rahmen der Schöpfungszeit zu finden.

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Ausstellung "Wasser - ein Menschenrecht" in Gossau

Die Ausstellung "Wasser - ein Menschenrecht" reist in die Ostschweiz: Sie ist vom 31. August bis 23. September in der Stadtbibliothek Gossau zu sehen. Die Blue Community Gossau hat dazu ein vielfältiges Rahmenprogramm erstellt. Eröffnet wird die Ausstellung am 30. August mit einer Veranstaltung mit dem Gossauer Verein "Faith in Humanity", welcher durch die Blue Community Gossau im Bau von Wasserkiosken in Ghana unterstützt wird. Auch weitere Abendveranstaltungen thematisieren die internationalen Herausforderungen im Zugang zu Wasser, unseren Umgang mit Wasser und die Trinkwasserqualität. Für Kinder findet ein Geschichten-Nachmittag statt und ein Zeichnungswettbewerb zum Thema "Mis Gossauer Wasser".

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf dem Flyer oder unter "Details".

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"Water Futures - die Zukunft des Wassers?" Ein Artikel von Maude Barlow

Seit Ende 2020 an der Chicagoer Börse über die Zukunftspreise von Wasser spekuliert werden kann, wurde Wasser zu einem exklusiven Handelsgut, ähnlich wie Gold oder Öl, erhoben. Über diese gefährliche Form der Kommerzialisierung von Wasser schreibt Maude Barlow in ihrem kürzlich auf Deutsch publizierten Artikel. Sie argumentiert, dass diese Entwicklung nicht etwa spezifisch für die USA sei, sondern dass die Gefahren der Kommerzialisierung von Wasser uns alle, die auf Wasser zum Überleben angewiesen sind, angeht. "Märkte für Wasser sind ein gefährlicher Trend und werden zu einer Vertiefung der Ungleichheit beim Zugang zu Wasser führen. Das Thema geht uns alle an, die sich um das Menschenrecht auf Wasser und eine intakte Umwelt sorgen."

Der Artikel ist unter Details zum Download verfügbar.

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Präsentation von Jeanne Käser, Gewinnerin des Swiss Junior Water Prize 2021

Unsere Partnerin SKAT Foundation lädt zu einer Projektpräsentation von Jeanne Käser am 12. Juli um 11 Uhr ein.

Jeanne gewann den Swiss Junior Water Prize mit einem Projekt zum Vorkommen von synthetischen Insektiziden in einem landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebiet. Nun bereitet sie sich auf ihre Teilnahme im internationalen Wettbewerb Stockholm Junior Water Prize, wo sie die Schweiz vertreten darf. Diese Veranstaltung bietet Jeanne die Gelegenheit, die Ergebnisse ihres Projekts zu präsentieren und wertvolle Rückmeldung von Wasserexpert*innen zu bekommen.

Die Sprache der Veranstaltung ist Englisch. Den Zugang findest du unter folgendem zoom Link. Bestätige deine Teilnahme bei Interesse bis zum 09. Juli an bertha.camacho@skat-foundation.ch.

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