Anerkennung des Wassers als Menschenrecht

Im Rahmen der Anerkennung der Menschenrechte in der Verfassung ist das Menschenrecht auf Wasser in der Schweiz auf Bundesebene verankert. Die verantwortlichen Stellen und Personen der Stadt, Gemeinde oder Institution sind sich bewusst, wie sie zur Respektierung des Rechts auf Wasser beitragen und unterstützen sich gegenseitig in der Umsetzung.

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Wasserdienstleistungen bleiben in der öffentlichen Hand

In der Schweiz besteht bereits seit langem die öffentliche Kontrolle über die Wasserversorgung. Diese politische und institutionelle Erfahrungen und die privilegierte Position in der Welt legitimiert und verpflichtet die Schweiz dazu, Erfahrungen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit offen auszutauschen und sich für internationale institutionelle Regelungen und deren Vollzug einzusetzen.  

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Leitungswasser anstelle von Flaschenwasser trinken

Interne Betriebsstrukturen, Dienstleistungen und  Veranstaltungen nutzen, wo immer möglich, Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung. Blue Communities verzichten auf transportiertes Wasser in Flaschen, soweit dies auch langfristig nicht unverhältnismässig ist. So wird an internen Veranstaltungen neben allenfalls verfügbarem Flaschenwasser stets Hahnenwasser als Alternative angeboten.

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Eine Blue Community pflegt öffentliche Partnerschaften mit internationalen Partnern

Eine Blue Community setzt sich auch auf internationaler Ebene für das Recht auf Wasser ein. Sie pflegt langfristige Partnerschaften mit Städten, Gemeinden oder Institutionen im Ausland. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wird über die Dachorganisation "Blue Community" gefördert, indem diese die Vernetzung und Unterstützung mit Fachstellen und -personen gewährleistet.

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Blue Communities

blue community - Wasser als Menschenrecht

News

Still hopeful: Maude Barlow spricht im Interview über ihr neues Buch

Während ihrer gesamten Schaffenszeit hat sich die Wasserexpertin und Blue Community Gründerin Maude Barlow für soziale Gerechtigkeit eingesetzt. Zu Beginn ihrer Karriere engagierte sie sich in ihrer Heimat Kanada für die Rechte der Frauen, darauf folgte ein jahrelanger Kampf für einen fairen und nachhaltigen Zugang zu Wasser für alle. Kurz vor ihrem 75. Geburtstag hat Maude Barlow ein neues Buch veröffentlicht, in dem sie über ihren unermüdlichen Einsatz für Gerechtigkeit berichtet. "Still Hopeful: Lessons from a Lifetime of Activism" lautet der Titel. Im Interview mit Sherlyn Assam spricht Maude Barlow darüber, was ihr Hoffnung macht – und was sie als unsere grösste Herausforderung sieht.

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Blue Community Gründerin Maude Barlow in Bern

Maude Barlow, Gründerin von Blue Community und eine der wichtigsten Wegbereiterinnen für die Anerkennung des Menschenrechts auf Wasser bei der UNO, erzählt an der Veranstaltung die spannende Geschichte der Entstehung des Menschenrechts auf Wasser.  Sie wirft dabei einen persönlichen Blick auf den jahrelangen Kampf für den freien Zugang zu Trinkwasser und spricht über Erreichtes und neue Herausforderungen. Roman Wiget, Geschäftsleiter der Seeländischen Wasserversorgung Worben zeigt auf, wie es in der Schweiz um das Menschenrecht auf Wasser steht. Weitere Informationen und Anmeldung

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Blue Community Gründerin Maude Barlow in Zürich

"Water is a Right - Still Hopeful" lautet der Titel der Veranstaltung mit der Kanadierin Maude Barlow. Die Wasseraktivistin und Preisträgerin des Right Livelihood Award gehört zu den wichtigsten VerfechterInnen des Menschenrechts auf Wasser. Ihr Engagement war u. a. wegweisend für die Ratifizierung dieses Menschenrechts bei der UNO im Juli 2010.  Maude Barlow spricht an der Veranstaltung in Zürich über Ihr Engagement für einen fairen und nachhaltigen Zugang zu Wasser für alle. Flyer

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Die Universität Zürich ist neu eine Blue University

Schon seit Monaten war am 17. Mai eine Veranstaltung mit der Menschenrechtsaktivistin und Blue Community-Gründerin Maude Barlow an der Universität Zürich geplant. Als Überraschung für die Öffentlichkeit zeichnete Maude Barlow die Universität Zürich zur Blue University aus. Mit der neuen Blue University ist die Schweizer Blue Community um ein gewichtiges Mitglied gewachsen. Die Universität Zürich sieht ihre Rolle insbesondere in der Gewinnung und Vermittlung von Faktenwissen zu den Grundsätzen in Forschung und Lehre. Aber auch in ihrem Betrieb möchte die Universität durch eine stärkere Verwendung von Leitungswasser anstelle von abgefülltem Wasser einen Beitrag leisten.

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Bedrohtes Wasser – Kosmovision der Maya

Im Rahmen des Projekts "RIVERS" der Universität Carlos III in Madrid werden Konzepte der Wahrnehmung von Wasser bei indigenen Kulturen in Guatemala, Nepal und Kolumbien untersucht. Im Zentrum steht die Frage, wie indigene Konzeptionen im Kampf um das Recht auf Wasser vor Gerichten verwendet werden. An der Veranstaltung des Guatemalanetzes Bern berichtet die Anwältin Ximena González-Serrano über ihren Forschungsaufenthalt in Guatemala. Weitere Personen aus Guatemala werden via Video und Livestream zugeschaltet. Die Veranstaltung wird übersetzt, eine Anmeldung ist erwünscht. Weitere Informationen und Anmeldung

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Wasserwoche - Veranstaltung verpasst?

Die Wasserwoche im Kanton Zürich 2022 ist Geschichte. Nach einer spannenden Auftaktveranstaltung mit dem UNO-Sonderbotschafter für das Recht auf Wasser, Pedro Arrojo-Aguda, folgten mehrere gutbesuchte Führungen in Wasser-und Elektrizitätswerken, Gottesdienste und weitere Veranstaltungen. Einzelne Veranstaltungen stehen nun online via den Youtube-Kanal von Blue Community Schweiz zur Verfügung.

Eröffnungsveranstaltung mit Pedro Arrojo-Aguda

"Wasser - Grundrecht oder Ware? Über Nestlé und die Kommerzialisierung von Trinkwasser". Gespräch mit Esther Straub (Kantonsrätin SP, Mitglied der KSSG) und Dominik Waser

zum Youtube-Kanal von Blue Community Schweiz

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World Water Day - Groundwater

Am 22. März findet erneut der UN-Weltwassertag statt. Dieses Jahr steht das Grundwasser im Fokus des internationalen Wassertages, dazu stehen auf der offiziellen Website  des Weltwassertages Hintergrundinformationen zur Verfügung.

Grundwasser ist auch ein wichtiges Thema in der Schweiz. 80 Prozent des Trinkwassers werden dem Grundwasser entnommen. Ein Grossteil muss vor dem Konsum nicht oder nur  wenig aufbereitet werden. Nitrate, Pestizide und andere Chemikalien gefährden jedoch die Qualität des Wassers. Auch der Druck auf Schutzzonen um Grundwasserfassungen, Nutzungskonflikte, raumplanerische Vollzugslücken sowie Trockenheit stellen die Wasserversorger vor Herausforderungen.

Der Weltwassertag 2022 bietet Gelegenheit dem wichtigen Thema  Aufmerksamkeit zu schenken und sich über den Zustand des Grundwassers zu informieren.

Website zum Weltwassertag 2022

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Botschaft zum int. Tag des Wassers des UN-Sonderbotschafters für das Recht auf Wasser

Der internationale Tag des Wassers vom 22. März 22 rückt das Thema "Grundwasser" in den Fokus. Der UNO-Sonderbotschafter für das Recht auf Wasser und sanitäre Anlagen, Pedro Arrojo-Aguda, spricht in einer kurzen Botschaft über die Bedeutung von Grundwasser in Anbetracht des fortschreitenden Klimawandels. Er ruft zu einer "hydrolgischen Transition" auf: Grundwasservorkommen müssen vermehrt geschützt werden - sei es vor Verschmutzung oder vor privaten Interessen. Sie sind eine wichtige Grundlagen, um in Zeiten von vermehrten Trockenphasen und höherer Nachfrage, den Zugang zu gewähren, wie er im Recht auf Wasser festgehalten ist.

Videobotschaft zum Weltwassertag 2022

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