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Menschenrecht auf Wasser geschlechtergerecht umsetzen

Berlin, 19.03.2026 – Zum Weltwassertag fordert ein Bündnis in einer Pressemitteilung, Geschlechtergerechtigkeit fest in der internationalen Wasser-, Klima- und Entwicklungspolitik zu verankern sowie Investitionen in Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung auszubauen. Fehlende Infrastruktur führt weltweit dazu, dass Mädchen Bildung abbrechen, Frauen wirtschaftlich benachteiligt sind und Gewalt zunimmt. Die Klimakrise verschärft diese Ungleichheiten zusätzlich.

Deutschland trägt durch Lieferketten und hohen Wasserverbrauch Mitverantwortung für Belastungen in anderen Regionen. Internationale Prozesse wie die UN-Wasserkonferenz 2026 sollen das Thema stärker in den Fokus rücken. Organisationen betonen, dass Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung zentral für Bildung, Gesundheit und Gleichberechtigung ist und auch in globalen Wirtschafts- und Infrastrukturprojekten stärker geschützt werden muss.

Roland Brunner vom Netzwerk Blue Community kündigte an: „Zum Weltwassertag 2026 starten wir als Blue Community Network eine weltweite Kampagne, um die Menschenrechte auf Wasser und Sanitärversorgung in den Verfassungen aller Staaten zu verankern. Eine verfassungsrechtliche Anerkennung schafft die Grundlage, Verletzungen gerichtlich anzufechten, und stärkt die Wasserpolitik dauerhaft über einfache Gesetzgebung hinaus. Wo diese Rechte bereits in der Verfassung stehen, setzen wir uns für verbindliche Ausführungsbestimmungen und wirksame Kontrollmechanismen ein. Die Kampagne läuft bis zur UN-Wasserkonferenz vom 2. bis 4. Dezember 2026 und zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

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Datum: Donnerstag, 19. März 2026