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Frieden, Wasser und ein Waldgarten

Nach den verheerenden Überschwemmungen 2024 leiden viele Familien im Dogonland weiterhin unter Hunger und Wassermangel. Das Gartenprojekt von Kene Elou Te setzt hier ein starkes Zeichen. Es verbindet den Bau einer sicheren Grundwasserversorgung mit agroökologischer Ausbildung und dem Aufbau eines biodiversen Waldgartens. Kinder der Dogon und ehemalige Rebellen lernen gemeinsam, Gemüse, Bäume und Heilpflanzen anzubauen und verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen umzugehen. Die Aktivitäten sind gemeinschaftsbasiert, dezentral organisiert und in lokale Entscheidungsstrukturen eingebettet. So entsteht nicht nur Ernährungssicherheit, sondern auch Vertrauen, Frieden und eine nachhaltige Perspektive für kommende Generationen.

Projektziele und Auswirkungen

Das Projekt trägt zu lokaler Ernährungssicherheit,  verbessertem Zugang zu sauberem Wasser und nachhaltiger Ressourcennutzung bei. Durch gemeinsame praktische Arbeit und Wissensaufbau wird sozialer Zusammenhalt gestärkt und ein friedliches, kooperatives Miteinander gefördert.

  • Bau eines solarbetriebenen Grundwasserbrunnens mit Wassertank
  • Bau einfacher Wasserfilter und Schulungen zu Wassersparen und Hygiene
  • Anlage eines 1-Hektar-Waldbiogartens nach agroforstlichen Prinzipien mit lokalen Nutz- und Baumarten.
  • Pflanzung von mindestens 200 Bäumen und Sträuchern (Fruchtbäume, Moringa, Schatten- und Nutzbäume) zur Förderung der Biodiversität und Klimaresilienz.
  • Ausbildung von 100 Jugendlichen in i) wassersparender Bewässerung und  Regenwassernutzun, ii) agroökologischer Anbaupraxis ohne chemische Pestizide oder Kunstdünger, iii) Bodenaufbau, Kompostierung und lokaler Saatgutgewinnung, iv) gemeinschaftlicher Projektarbeit und Verantwortungsübernahme
  • Einführung einer kleinen Hühnerhaltung

Projektdetails


Anzahl Begünstigte Trinkwasser: 1500 Personen

Projektdauer: 01.2026 – 12.2027


Organisation: Kene Elou Te


Beantragte Mittel via SES: 21’931 CHF


Empfehlung durch Aguasan:

Das Projekt beabsichtigt, mit einem bescheidenen Budget den Standort, an dem die NGO tätig ist, mit einem Trinkwasserbrunnen auszustatten, der aus dem Grundwasser gespeist wird. Es handelt sich um eine relevante Massnahme für die vielseitige lokale Projektarbeit der NGO.